Polarlichter, Blitze und sogar die Sonne sind eindrucksvolle Beispiele für heißes Plasma. Dank moderner Technik können wir heute auch kaltes Plasma erzeugen und für therapeutische Zwecke nutzen.
Plasma, das wir in Polarlichtern, Blitzen oder auf der Sonne bestaunen, wirkt dort kraftvoll und heiß. In seiner sanften Form als Kaltplasma wird es zu einem wertvollen Begleiter der Medizin – es entsteht bei Raumtemperatur und unterstützt die Heilung der Haut.
Der einzige gemeinsame Punkt zwischen Blutplasma und physikalischem Plasma ist übrigens der Name „Plasma“, der aus dem Griechischen stammt und „das Geformte“ bedeutet – in der Biologie für den flüssigen Bestandteil des Blutes, in der Physik seit Anfang des 20. Jahrhunderts für den ionisierten Gaszustand.
Der „vierte Aggregatzustand“.
Kaltplasma hat eine Temperatur von 35–40 °C, wodurch es ohne Verbrennungen auf der Haut einsetzbar ist.
Reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies
Kaltplasma besitzt eine breite und antimikrobielle Wirkung. Die reaktiven Partikel zerstören die Zellmembranen von Keimen und Bakterien, Pilzen und auch Viren zuverlässig.